Home / Institut / Auszeichnungen... / Ausgewählter Or... / Wolfgang Berger, Vorsitzender des ift, bei der Preisverleihung
Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Schmid,
natürlich freuen wir uns sehr, dass wir von der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ als einer von „365 Orten im Land „ ausgewählt und heute Abend ausgezeichnet werden.
Die Mitglieder des Instituts für Friedenspädagogik e.V. haben sich vor 31 Jahren verpflichtet, „in ihrer Umwelt Frieden, Demokratie und soziale Gerechtigkeit zu fördern.“ Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die „Ergebnisse der für die Friedenserziehung relevanten Wissenschaften - insbesondere der Friedensforschung
- mit praktischer Arbeit zu vermitteln,
- die Zusammenarbeit von Personen und Gruppen, die für den Frieden arbeiten wollen, zu erleichtern,
- friedenspädagogische Projekte anzuregen, durchzuführen und zu unterstützen,
- Probleme des Friedens und Unfriedens in der Öffentlichkeit bewusst zu machen,“ und
„- mit Pädagogen und Pädagoginnen im schulischen und außerschulischen Bereich zusammenzuarbeiten und sie zu unterstützen.“
Der „Verein“ startete aus einer studentischen Arbeitsgruppe. Er war in den siebziger und achtziger Jahren überwiegend in Tübingen und in Baden-Württemberg aktiv und bekannt. Die ersten didaktischen Arbeitsmaterialien und Publikationen stießen aber auch in der ganzen Republik auf reges Interesse. Trotz knapper personeller und finanzieller Ressourcen hat sich der Verein in den vergangenen Jahren über Baden-Württemberg hinaus einen beachtlichen, deutschlandweiten Ruf erarbeitet. In jüngster Vergangenheit sind dazu internationale Projekte und Verpflichtungen hinzugekommen, sodass wir uns im Vorstand häufiger die Frage stellten, wie das unsere beiden Geschäftsführer Günther Gugel und Uli Jäger alles schaffen. Wenn also heute das Institut ausgezeichnet wird, so verkennen wir nicht, dass es vor allem das Engagement und die Arbeit dieser Beiden sind, denen wir diese Auszeichnung zu verdanken haben.
„Promote Peace Education“ lautet das Motto der heutigen Veranstaltung am Volkstrauertag. In Deutschland gedenken wir an diesem Tag den Kriegstoten und der Opfer von Gewaltherrschaft in allen Nationen. Dieser Tag war für das Institut für Friedenspädagogik immer ein wichtiger Anlass um darüber hinaus über Frieden und Versöhnung als aktuelle Herausforderung nachzudenken.
Die Auszeichnung des Instituts am heutigen Tag ist daher für die Friedenspädagogik von nicht zu unterschätzender Bedeutung. Wir verbinden damit die Hoffnung, dass Friedenspädagogik als ein wichtiger Aspekt für ein weltoffenes Deutschland Anerkennung findet.
Im Namen der Mitglieder, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, der beiden Geschäftsführer, und des Vorstand des Instituts für Friedenspädagogik Tübingen, darf ich mich bei der Jury, bei der Deutschen Bank und dem stellvertretenden Direktor der Deutschen Bank in Tübingen, Herrn Uwe Schmid, ganz herzlich für die Überbringung der Auszeichnung bedanken.