Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V.

Home / Projekte / Peace Counts on... / Station: Côte d'Ivoire, März 2008

Station: Côte d'Ivoire, März 2008

Gelingt es den Partnern von Peace Counts on Tour vor Ort, im Vorfeld der „Station“ Aufmerksamkeit und Interesse für Ausstellung und Workshops zu wecken und die gewünschten Zielgruppen anzusprechen? 

Die bisherige Erfahrung lehrt, dass die Eröffnungsveranstaltung auf diese Frage eine erste und richtungsweisende Antwort gibt. In diesem Sinne war der Auftakt im Goethe-Institut sehr gelungen.

Insgesamt besuchten rund einhundert Gäste die Veranstaltung, darunter vier Botschafter, der Minister für Tourismus, mehrere Journalisten sowie Mitarbeiter von Nichtregierungsorganisationen und Angehörige der UNO-Blauhelmtruppe.

Im Vergleich zu anderen Stationen von Peace Counts on Tour war im Vorfeld noch keine Reportage von Peace Counts über einen Friedensmacher vor Ort entstanden, so dass die Veranstaltung nicht den Charakter eines „Peace Counts Forums“ annehmen konnte. Die Gesamtgestaltung lag in der Hand des Goethe-Instituts als Partner vor Ort.

Die begleitend zur Ausstellung angebotenen friedenspädagogischen Workshops fanden mit unterschiedlichen Gruppen statt.

Zu den Workshops kamen
– Schüler, Lehrer und Erwachsenenbildner;
– Ausbildner für Deutschlehrer;
– Sicherheitskräfte (Soldaten und Polizisten).

Insgesamt nahmen über 200 Personen an den jeweils eintägigen Veranstaltungen teil. Die Workshops wurden im Auftrag des Instituts für Friedenspädagogik von Elke Begander durchgeführt. Frau Begander ist Dozentin an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg und seit vielen Jahren im Institut engagiert.

An den Workshops für Journalisten nahmen rund 30 Personen teil. Durchgeführt wurden die eintägigen Workshops von Tilman Wörtz (Journalist) und Lukas Coch (Fotograf). Beide arbeiten für die Agentur Zeitenspiegel und sind dem Netzwerk Peace Counts project verbunden.

Die Peace Counts on Tour-Station Côte d'Ivoire war dem Presseecho nach zu urteilen äußerst erfolgreich.

Dafür gibt es zwei Hauptgründe:

1. Thema: „Frieden” ist in der öffentlichen Debatte derzeit ein sehr positiv besetzter Begriff. Das Land steht kurz vor Wahlen. Die Bevölkerung sehnt sich nach Normalität und Frieden.

2. Organisation: Das Goethe-Instituts verfügte über sehr gute Kontakte zu ivorischen Medien (speziell der Kulturjournalisten) und konnte viele Interviews vermitteln. In der ivorischen Öffentlichkeit ist das „Centre Culturel Allemand (Goethe-Institut) Abidjan” eine Institution mit exzellentem Ruf.

Feedback von Teilnehmern:

„(J’ai) une tres bonne impression surtout qu’elle nous montre des exemples à suivre pour aider notre pays à connaitre une stabilité et un développement harmonieux.“ (Ich habe einen sehr guten Eindruck bekommen, vor allem weil die Ausstellung uns Musterbeispiele zeigte. Diese Beispiele werden unserem Land helfen, um Stabilität und eine harmonische Entwicklung zu erreichen.)

Tres bon souvenir. Cela me réconforte dans mes convictions. (Ich werde mich an diese Ausstellung sehr gut erinnern. Es hat meine Überzeugung gefestigt.)

„Es ist möglich, den Krieg aus dem Geist der Menschen zu nehmen – Jeder Konflikt kann durch Menschen gelöst werden“ (Original-Zitat auf Deutsch).


Dokumentation zum herunterladen (PDF)

Cote_broschüre.pdf 747,96 kB

Pressebericht

download.jpg 923,54 kB

Aktuelles / Blog

Veranstaltungen

Peace Counts School