Anfragen von ErzieherInnen
Im Rahmen einer Fortbildungsveranstaltung mit ErzieherInnen wurden folgende Anfragen an das Phänomen Kriegs- und Gewaltspielzeug formuliert:
- Wie kann ich im zuhause oder im Kindergarten mit Spielzeugwaffen oder Kriegsspielerei umgehen?
- Gibt es "Regeln" für den Umgang mit Spielzeugwaffen?
- Soll man Kriegsspielereien zulassen oder verbieten?
- Wie gehen Kinder mit Waffen die sie selber (aus Lego oder Baufix) bauen um?
- Welche Bedeutung hat Kriegsspielzeug für Kinder?
- Warum sind Kinder von Waffen so fasziniert?
- Wie weit sollen Kinder mit Spielzeugwaffen, Kriegsmaterial usw. Umgang haben oder sollte es ein absolutes Tabu geben?
- Wie gehe ich mit dem Wunsch der Kinder um, Waffen zu bauen mit Kriegsspielzeug zu spielen?
- Wie kann ich auf das Kriegsspielen, bzw. Kämpfen der Kinder eingehen?
- Warum ist das Thema bei Jungen stärker ausgeprägt als bei Mädchen?
Gesichtspunkte bei der Auseinandersetzung
- Im Blickfeld: die Waffe
- Im Blickfeld: das Kind
- Im Blickfeld: Reaktion sweisen
- Im Blickfeld: Hintergründe
Haltungen beim Umgang mit dem Thema
Beim Umgang mit Kriegs- und Gewaltspielzeug lassen sich vier Haltungen, die sich durchmischen und ergänzen, feststellen:
- die vorgefertigte Meinung bestätigt bekommen
- eine Antwort auf eine ganz konkrete Frage oder Situation suchen
- Hintergründe beleuchtet bekommen
- das Umfeld verstehen lernen.
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